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Franz, Manuela & Family


 

Reisebericht Fasching 2005 - oder "Busfahrer auf Abwegen"

Teil 2

Tag der Abholung  - oder wie der Profi-WOMO-Vermieter sagt "Übergabe":

Oberpfalz  5 Grad minus -  Himmel blau -  A… kalt  -  Franz und Helmut treffen bei dem S.s aus N.M ein (und die Frisur sitzt)

Oh, oh, kein Womo zu sehen.  Aber nach Aushändigung der 1000 € Kaution wurde ich zur Übergabe in die Halle gebeten. Da stand es vor mir -  ein Traum aus Blech, Aluminium, Stahl, Holz, Kunststoff und weiteren Kleinigkeiten.

Der Herr, der anscheinend ein professioneller Wohnmobielübergeber war, begann gleich mit der 1,5 Std. dauernden Prozedur.

 Das Wichtigste in Kurzform:

Passen Sie auf das Fahrzeug auf. Wurde erst vorgestern zugelassen (uiiiiiii Franz entjungfert ein Wohnmobil)

Danach Rundgang im Cockpit, Einweisung in die Fiatgeheimnisse. Weitere Exkursion im technikbeladenen Innenraum. Dies endete alles nach  0,75 Stunden mit dem Sätzen:

 „Also, wenn am Fahrzeug nichts mehr geht den Pluspol an der Batterie abklemmen, dann wird alles auf Werkseinstellung zurückgesetzt. (Baut Bill Gates jetzt auch schon Fiat?)

Wenn Sie im Wohnbereich Probleme haben sollten, schauen Sie einfach im beigefügten Handbuch nach, da ist alles erklärt. (Diesen Satz bitte merken, er hat später noch große Bedeutung)“ 

Danach startete der Rundgang um Beschädigungen festzuhalten (Moment mal, ich dachte die Karre ist neu)

* 1 Steinschlag an der gelackten Stoßstange vorne 1*1 mm (soll ich das Auto über die Strasse tragen oder was soll das?)

* zwei Steinschläge an der Windschutzscheibe, auch in der Größe

* ein Kratzer an der linken Innenverkleidung ca 10 cm lang,

* innen eine Delle im Echtholzimitatpvcstruckturholz von 1* 2,5 mm Dreiecksförmig,

* an der Krokodilhautaluverkleidung noch mal zwei Dellen in der gleichen Größe

 Nach jeden Schadensfund wurde mir gesagt: „Schauen Sie bitte auch selbst gründlich, dass ich nichts übersehe und Ihnen das später als Beschädigung berechnet wird (ich glaube wir verbringen unseren Faschingsurlaub in der Werkstatt des freundlichen Vermieters -  hat doch auch was, oder?)

Kurz und gut nach einer weiteren 3/4 hatte ich auch noch zwei Dellchen gefunden, die ebenfalls notiert wurden.

 So, eins wollte ich noch wissen, wenn´s denn 2 m schneit, wo kann ich mich dann auf das Dach stellen um es abzuschaufeln? Also Leiter her und hoch mit der Erklärung des freundlichen Monteurs: „Wennst die Balken net kennst, sollst a net übers Wasser gehen“.

 .......................

Ohhh was ist denn das? Dellen Schrammen Löcher!! Ja lieber professioneller Wohnmobilübergeber, der hat wohl im Hagel gestanden  - gut das wir darüber gesprochen haben.

Also mein Gutster: ich nix Löcher reingetreten - alles mit den Riesenschäden von vorher notieren.  (Zum Verständnis: eine der 15 Dellen am Dach hätte Platz für das 10 fache der festgestellten Schäden unten.

Weiter zu Teil 3



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